Haus Hardenberg ist ein Anwesen mit jahrhundertealter Geschichte und außergewöhnlichem Charakter. Die historische Wasserburg unmittelbar an der deutsch-niederländischen Grenze lässt sich bis in das 14. Jahrhundert zurückverfolgen und diente einst als Grenzfeste der Herrschaft Anholt. Bis heute prägen die historische Backsteinarchitektur, der umlaufende Wassergraben und die von Wasser und Landschaft bestimmte Umgebung das Erscheinungsbild des denkmalgeschützten Anwesens.
Auf einem ca. 27.435 m² großen Areal bilden das historische Haupthaus und das angrenzende Wohnhaus den Kern der Liegenschaft. Beide Gebäude liegen innerhalb der ca. zwölf Meter breiten Gräfte und gruppieren sich um einen geschützten Innenhof. Eine Brücke führt über den Wassergraben in diesen besonderen Kernbereich. Ergänzt wird das Gebäudeangebot durch drei weitere Wohneinheiten, einen großzügigen privaten Veranstaltungs- und Gesellschaftsbereich, Pferdestallungen, eine Großgarage, eine Feldscheune sowie weitere Nebengebäude. Weitläufige, parkähnlich gestaltete Garten- und Grünflächen umgeben die Anlage.
Das denkmalgeschützte Haupthaus wurde nach dem Erwerb durch den heutigen Eigentümer im Jahr 2016 über mehrere Jahre mit außerordentlichem Aufwand kernsaniert und technisch umfassend modernisiert. Nachdem die Innenräume im Zuge früherer Sanierungsmaßnahmen deutlich moderner gestaltet worden waren, wurde die historische Anmutung bewusst wiederhergestellt. Zahlreiche Bauteile und Ausstattungsdetails wurden hierfür nach historischen Vorbildern aufwendig neu angefertigt oder rekonstruiert. Antiker Granit, massive Eichenholztüren, großformatige Echtholzbeläge, sichtbare Holzbalken und aufwendige Stuckarbeiten bestimmen heute wieder den Charakter der Innenräume. Dahinter verbirgt sich ein weitgehend neuwertiger Technik- und Ausstattungsstandard mit teilweise vorhandener Fußbodenheizung und versteckt integrierter Klimatisierung sämtlicher Räume.
Im Erdgeschoss führt das Entrée mit repräsentativem Treppenaufgang über die Diele in den offen gestalteten Wohn- und Küchenbereich. Das Wohnzimmer mit offenem Kamin geht unmittelbar in die außergewöhnliche Hauptküche über. Die maßgefertigte Luxusküche des Florentiner Herstellers Officine Gullo verbindet eine historisch anmutende Gestaltung mit professioneller Küchentechnik in Gastroqualität und einer umfangreichen hochwertigen Geräteausstattung. An den Wohnbereich schließt sich der neu errichtete, ca. 72 m² große Wintergarten mit vorgelagerter Terrasse an. Ein separates Arbeitszimmer sowie eine zusätzliche Küche für Personal ergänzen diese Ebene.
Im Obergeschoss bildet die großzügige Mastersuite mit separatem Ankleideraum und aufwendig ausgestattetem Masterbad mit italienischem Marmor den privaten Rückzugsbereich. Im Ober- und Dachgeschoss befinden sich zahlreiche weitere Zimmer und mehrere Bäder mit vielfältigen Nutzungsmöglichkeiten. Ein Teil der Räumlichkeiten wird über ein separates zweites Treppenhaus erschlossen.
Das ebenfalls innerhalb der Gräfte gelegene Wohnhaus, die ehemalige Remise, bildet eine eigenständige und großzügige Wohneinheit mit mehreren Wohnbereichen, offener Küche sowie Schlaf-, Gäste- und Arbeitsräumen. Naturstein- und Echtholzböden, massive Eichenholzfenster und -türen sowie Fußbodenheizung im Erdgeschoss unterstreichen die hochwertige Ausführung.
Eine weitere Besonderheit ist der großzügige private Veranstaltungs- und Gesellschaftsbereich mit ca. 250 m². Der bis in den First geöffnete Raum mit imposanter sichtbarer Holzkonstruktion und Feldbrandsteinwänden verfügt über einen weitläufigen Thekenbereich, zahlreiche Sitzmöglichkeiten und eine Bühne. Ein offenes Herdfeuer, ein gemauerter Backofen, eine separate Küche sowie Damen- und Herren-WCs vervollständigen die Ausstattung. Drei zusätzliche, großzügig dimensionierte Wohneinheiten mit jeweils mehreren Zimmern und eigenen Terrassen bieten weitere Möglichkeiten für Gäste, Familienangehörige oder eine separate Vermietung.
Auch für die Pferdehaltung bietet das Anwesen umfangreiche Voraussetzungen. Das Stallgebäude verfügt über zehn Pferdeboxen, eine Werkstatt sowie zusätzliche Abstell-, Heu- und Lagerflächen. Eine Großgarage für vier PKW, die aufwendig sanierte Feldscheune und weitere Nebengebäude ergänzen das Flächenangebot.
Die parkähnlichen Außenanlagen mit großzügigen Grünflächen, altem Baumbestand und dem das Haupthaus umgebenden Wassergraben bilden den landschaftlichen Rahmen des Anwesens. Ein Marmorbrunnen, ein hochwertiges Gewächshaus, Natursteinflächen, Brückenverbindungen und zahlreiche weitere aufwendig gestaltete Details prägen das Gesamtbild.
Haus Hardenberg verbindet damit die Geschichte einer mittelalterlichen Wasserburg mit dem Komfort einer umfassend modernisierten Liegenschaft und einem außergewöhnlich vielseitigen Gebäude- und Flächenangebot – unmittelbar an der deutsch-niederländischen Grenze.













































